Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von CBD

Der Wirkstoff CBD (Cannabidiol) ist ohne Zweifel einer der interessantesten Substanzen der letzten Jahre. Während einige Personen von einem Hype sprechen, der ihrer Ansicht nach bald abklingt, gehen viele Forscher und Wissenschaftler so weit zu behaupten, dass CBD ähnlich Bahnen einschlagen wird wie die Entdeckung des Penicillins.

Aber wenn ein Wirkstoff, eine Substanz, derartige positive Eigenschaften vorzuweisen hat, könnte es passieren das man doch den ein oder anderen Skeptiker sagen hört "Keine Wirkung ohne Nebenwirkung!". Stimmt das? Was ist dran an dieser Theorie und trifft dies auch auf CBD zu?

Beim Einsatz von Medikamenten und Steroiden im Leistungssport (und teilweise Hobbysport) kann es durchaus zutreffen, dass sowohl Wechsel- als auch Nebenwirkungen auftreten. Das passiert dann, wenn man auf eine harte Art und Weise versucht, etwas zu optimieren, zu verbessern oder zu verhindern. Hier geht es dann um die Optimierung von Stoffwechselvorgängen und der Hormonproduktion. Das klassische Beispiel ist die exogene Zufuhr von Testosteron. Nach einiger Zeit kommt es zum Stillstand der körpereigenen Produktion dieses Hormons. Kann das bei CBD auch passieren?

Welche Nebenwirkungen sind bekannt?

Bisher sind nur wenige, teilweise harmlose Nebenwirkungen bekannt. Zum Beispiel kann CBD während der Schwangerschaft das Protein BREAST CANCER RESISTANCE PROTEIN (BCRP) beeinflussen. Dadurch kann beim Einsatz von CBD während der Schwangerschaft die Plazentaschutzfunktion reduziert und die morphologische und physiologische Eigenschaft verändert werden.

Zudem gibt es Hinweise darauf, dass die Einnahme von CBD zu Müdigkeit führen kann. Das ist bei vielen Anwendern gewollt und erwünscht (besonders bei der Einnahme vor dem Schlafengehen), kann aber bei der Einnahme über den Tag hinderlich sein.

Bei hohen Dosierungen von Cannabidiol kann es zudem bei Parkinson-Patienten dazu kommen, dass verstärktes Zittern nach der Einnahme eintritt.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Wenn es um die gleichzeitige Einnahme von Supplementen und Medikamenten geht, sind wir von Zec+ Nutrition/Health+ Nutrition immer darum bemüht, den Kunden um eine Rücksprache mit seinem behandelnden Arzt zu bitten. Wir möchten nicht das Risiko eingehen, dass es auch nur eine mögliche Wechselwirkung mit einem Medikament gibt, denn uns ist die Wichtigkeit von Medikamenten bewusst, besonders dann wenn ein Kunde/Patient darauf angewiesen ist.

CBD wird in der Leber abgebaut und bei vielen Beschwerden und Krankheit kann eine hohe Dosierung von CBD vonnöten sein. In der Leber werden dann Enzyme-Aktivitäten gehemmt, die auch beim Abbau verschiedener Medikamente notwendig sind. Darunter zählen CYP2C19, CYP2D6 und CYP3A4. Das bedeutet, dass ein Medikament deutlich stärker wirken kann und langsamer abgebaut wird (längere Halbwertszeit!), wenn es gleichzeitig mit CBD eingenommen wird und CBD die Aktivität eines Enzyms hemmt!

Zu den bekanntesten Medikamenten, welche diese drei aufgezählten Enzyme benötigen oder den Abbau von CBD verlangsamen/beschleunigen, zählen

  • Pantopraol
  • Clobazam
  • Omeprazol
  • Risperidon
  • Ketoconazol
  • Itraconazol
  • Ritonavir
  • Clarithromycin
  • Warfarin
  • Diclofenac

Zusammenfassung

Wir empfehlen IMMER einen Arzt zu konsultieren, bevor man CBD (oder andere Nahrungsergänzungsmittel) bei gleichzeitiger Medikamentengabe einnehmen möchte. Besonders dann, wenn eine dauerhafte Medikation bereits besteht. In unserem Artikel über die Wirkung von CBD kannst du mehr über den Wirkmechanismus dieser wunderbaren Natursubstanz nachlesen.

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  • Vielen Dank!

    Dankeschön für die Aufklärung! Hat mir sehr geholfen, vor allem, da ich risperidon und zurzeit olanzapin einnehmen! Werde trotzdem noch mal mit meinem Arzt Rücksprache halten! Danke für euren Beitrag!
    LG aus Trier