Mit CBD die Antibiotika-Wirkung verstärken

Mit CBD die Antibiotika-Wirkung verstärken

Antibiotika sind Medikamente, die gegen bakterielle Erkrankungen eingesetzt werden. Häufig wird das Produkt gegen eine Mandel- und Lungenentzündung eingesetzt, sodass die Ausbreitung körperfremder Bakterien verhindert wird. Eine Unwirksamkeit liegt bei Viruserkrankungen, wie Husten vor. Die heutige Herstellung des Arzneistoffes beruht auf einer synthetischen oder gentechnischen Bildung von antimikrobiellen Substanzen. Vorbild für die chemische Entwicklung ist das körpereigene Antibiotikum bestehend aus Pilzen und Bakterien. Während des Stoffwechsels entwickelt der Körper Stoffe, um gezielt die Bildung von Mikroorganismen zu verhindern oder zu hemmen.

Hinweis: Antibiotika wirken nicht nur bei körperfremdem Erreger. Die unterstützenden Bakterien auf unserer Haut und der Schleimhäute werden durch das Medikament ebenfalls angegriffen! Durch die häufige Einnahme können sich resistente Bakterien weiterhin im Körper ausbreiten und das Immunsystem schwächen.

Britische Forscher bestätigen positiven CBD-Effekt

Die Forschung an einer Wechselwirkung zwischen Antibiotika und Cannabidiol ist die aktuelle Entwicklung über den Einsatz von Cannabis in der Medizin. Erst im Herbst 2019 haben mehrere Wissenschaftler verschiedener britischer Universitäten eine Studie über eine erhöhte Wirksamkeit von Antibiotika durch CBD veröffentlicht. Die Dozentin, Dr. Sigrun Lange, am wissenschaftlichen Institut für Biomedizin der Westminster University hat die Leitung der breit angelegten Untersuchung übernommen. Innerhalb des Projektes ist ein Testverfahren über die Wirkung von CBD auf unterschiedliche Bakterien durchgeführt worden. Verantwortlich für eine Wechselwirkung zwischen Patienten und Erreger sind die abgegeben Membranvesikel. Auch im Zusammenhang der Resistenz von Antibiotika spielen die Vesikel eine wichtige Rolle. Für den Test haben die Forscher medizinisches CBD-Öl mit einer Konzentration von bis zu 5 Mikron der GW Research Ltd. verwendet. Das Ergebnis der Untersuchung ist eindeutig. CBD hemmt die Freisetzung von Membranvesikel mit einer Schutzhülle. Dies ist insofern von Bedeutung, als die Schutzhülle ein Eindringen von weißen Blutkörperchen und somit die Bekämpfung einer Infektion verhindert. Das Forschungsteam hat mit dem Projekt erfolgreich die positive Wirkung von CBD bei einer Antibiotikabehandlung überprüft. Auch bei einer längeren Anwendung der Medikamente sorgt Cannabidiol für eine geringere Resistenz und einer höheren Effektivität. In Medienberichten hat sich Dr. Sigrun Lange zu der Erkenntnis wie folgt geäußert:

  • „Our findings highlight that CBD application, in conjunction with antibiotic treatment, may be an interesting adjunct to the development of novel treatment to help reduce antibiotic resistance, especially given that antibiotic resistance is on the rise and predicted to be a global health disaster.“

University of S. Denmark über CBD-Effekt mit Antibiotika Bacitracin

Forscher der University of South Denmark haben im März 2020 eine Studie über den positiven Effekt von Cannabidiol auf das Bakterium „Staphylococcus-Aureus“ veröffentlicht. Es ist die neuste wissenschaftliche Darstellung über die praktische Anwendung von CBD für medizinische Zwecke. Ziel der Studie ist es gewesen, eine Resistenz der Bakterien zu verhindern und die Wirksamkeit von Antibiotika Bacitracin durch Hilfsmittel zu erhöhen. Das Staphylococcus-Aureus-Bakterium ist für die Forschung interessant, weil sich dieses bereits in vielen Menschen angereichert hat. Für gesunde Personen besteht keine Gesundheitsgefahr. Erst bei einer Immunschwäche können diese Bakterien eine Hirnhaut- sowie eine Lungenentzündung auslösen. Auch Wundinfektionen werden durch das Staphylococcus-Aureus begünstigt. Die Studie unterscheidet sich zu der britischen Veröffentlichung durch den Schwerpunkt auf lediglich ein Bakterium, welches über einfache Membranvesikel Wechselwirkungen zwischen Menschen und Erreger hervorrufen. Auch hier hat das Ergebnis einen positiven Effekt von Cannabidiol in Kombination mit Antibiotika aufgezeigt. Genauer heißt es, dass eine Unterdrückung des Teilungsprozesses sowie die einfachere Bekämpfung von Staphylococcus-Aureus möglich ist. Aber auch eine Verringerung der Behandlungsdosis und eine ausbleibende Resistenz haben die Forscher mithilfe von Cannabidiol festgestellt. Mit dieser Studie liegen nun zwei eindeutige Untersuchungen zur Verstärkung der Antibiotika-Wirkung durch CBD vor.

Warum ist die Wirkung von Cannabidiol vielversprechend?

Bereits zu Beginn der 80er haben Wissenschaftler Cannabinoide untersucht. Dazu sind nicht nur die Eigenschaften, sondern auch alternative Verbindungen genauer unter die Lupe genommen worden. Allerdings immer in Bezug zu den psychoaktiven Auswirkungen von Haschisch, Marihuana und weiteren berauschenden Cannabiserzeugnissen. Erst bei Untersuchungen zu den Wirkmechanismen und der höchst brisanten Entdeckung des Endocannabinoid-Systems im Gehirn ist das Interesse an weiteren Forschungen gestiegen. Der Professor Allyn Howlett von der Saint-Louis-Universität in Missouri hat sich Ende der 80er dafür entschieden, dieses System genauer zu analysieren. In einer Studie hat er bewiesen, dass das Gehirn über spezielle Rezeptoren für die Aufnahme von CBD verfügt. Gleichzeitig ist auch bekannt, dass nicht nur Cannabinoide bei dem Konsum von Cannabis-Produkten aufgenommen, sondern auch Menschen-eigene Substanzen gleicher Art über die Rezeptoren CB1 und CB2 verarbeitet werden. Diese sind für die Steuerungsprozesse maßgeblich und ermöglichen die folgenden Wirkungen durch CBD:

  • Angsthemmung
  • Schmerzlinderung
  • Hunger- und Müdigkeitsgefühle
  • Steuerung von positiven und negativen Gefühlen
  • Zusammenarbeit mit dem Immunsystem

Diese Erkenntnis erlaubt einen wichtigen und damit auch beinahe unwiderlegbaren Rückschluss. Cannabidiol kann über die Rezeptoren verarbeitet werden und gleichzeitig produziert der Körper auch eigene Cannabinoide. Eine alternative Behandlung durch CBD unterstützt damit körpereigene Funktionen, sodass eine heilende Wirkung durch das Extrakt möglich ist.

Welche CBD-Produkte sind derzeitig frei verkäuflich?

Cannabidiol-haltige Produkte werden in Deutschland reguliert. Beruht die Produktion auf Hanfextrakten ist der gewerbliche sowie wissenschaftliche Vertrieb legal, wenn der Nutzhanf aus den europäischen Ländern verwendet wird oder der THC-Gehalt 0,2 % nicht übersteigt. Da der EU-Hanf zertifiziert ist, lassen sich genaue Angaben über die Qualität der Pflanze machen. Somit ist es bereits jetzt schon möglich in Eigeninitiative die Gesundheitsvorsorge zu optimieren. Zu den gängigen Produkten auf dem Markt gehören neben CBD-Liquid für E-Dampfer, Öle, Kaugummis, Balsam oder auch CBD Melatonin Tabletten. Gerade eine positive Auswirkung auf Stress oder Probleme beim Einschlafen können mit diesen Produkten erfolgreich behandelt werden. Aber auch Erfolge bei der Reduktion von unnötigen Medikamenten lassen sich mit den derzeitigen Angeboten umsetzen.

Fazit

Die Forschungsergebnisse der aktuellen Studien über die Einflussnahme von Cannabidiol auf die Gesundheit bestätigen erneut die Wirksamkeit bei der alternativen Behandlungsmethode. Menschen, die häufig an bakteriellen Entzündungen erkranken und eine Resistenz aufweisen, haben nun ein Grund zur Freude. Es lassen sich nicht nur die chemischen Antibiotika reduzieren, sondern auch resistenten Bakterien bekämpfen. Damit einhergehen positive Veränderungen auf die allgemeine sowie psychische Gesundheit der Betroffenen. Eine Verknüpfung der verschiedenen Studien ergibt immer mehr ein Gesamtbild zur Verwendung von CBD für medizinische Zwecke. Die Ergebnisse sind stichhaltig. CBD besitzt einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Aktuell ist es auch legal möglich mit den Angeboten auf dem Markt erste Vorsorgeschritte selbst zu ergreifen.

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