Epilepsie mit CBD behandeln – Das sagen Studien

Epilepsie mit CBD behandeln – Das sagen Studien

Der Begriff Epilepsie ist vielen als „Fallsucht“ oder auch als „Krampfleiden“ bekannt. Es handelt sich um eine Fehlfunktion des Gehirns. Ausgelöst durch simultane Impulse sowie elektrischer Entladungen der Nervenzellen. Betroffene erleiden bei dieser Funktionsstörung epileptische Anfälle, die sich je nach Ausprägung der Epilepsie in ihrer Form, Dauer und Stärke unterscheiden. In Deutschland sind zwischen 0,6 % bis 1 % der Bevölkerung von Epilepsie betroffen. Weil gängige Therapieansätze unzureichende sowie schwerwiegende Folgen haben, treten alternative Behandlungsmethoden mit Cannabidiol immer mehr in den Fokus der Ärzte.

Prof. Dr. Christian E.Elger über die Behandlung mit Cannabis

Dr. Christian E.Elger ist leitender Arzt der Beta Neurologie. Bereits 2018 hat er sich zu diesem Thema umfassend geäußert. Seine Aussagen werden im Folgenden dargestellt.

Eine positive Behandlung durch THC kann von keiner Studie stichhaltig belegt werden. Anders verhält es sich mit dem Cannabidiol. Mehrere Studien zeigen eine Wirksamkeit bei der unterstützenden Behandlung durch CBD für das Dravet- sowie das Lennox-Gastaut-Syndrom. Die Anfälle haben sich in dem Zusammenhang um 50 % reduziert. Unterstützt werden diese Aussagen durch eine umfassendere Forschung mit Patienten, die auf das Arzneimittel nicht ansprechen. Ebenso hat eine Befragung der Fachärzte für Epilepsie ergeben, dass die Hälfte bereits Cannabidiol zur Behandlung der Krankheit einsetzen.

CDB-Studie von Porter und Jacobsen

Diese Studie untersucht die Auswirkung der Epilepsiebehandlung mit CBD an Kindern zwischen 2 und 16 Jahren. 19 Kinder, die ohne Erfolg mit 12 verschiedenen Antiepileptika behandelt wurden, haben an dieser Untersuchung teilgenommen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Ergebnisse bei einer CBD-Dosierung von 29 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Mehr als die Hälfte der Kinder haben durch Cannabidiol eine bedeutende Verringerung der Anfälle festgestellt. Auch nach dieser Studie haben Familienmitglieder der Kinder davon gesprochen, dass durch die tägliche Einnahme Anfälle entweder komplett oder bis zu 80 % reduziert werden konnte.

Eine Metaanalyse über Behandlungserfolge durch CBD-Reinheit

Brasilianische Forscher haben klinische Beobachtungsstudien im Zusammenhang der Epilepsiebehandlung durch CBD-Produkte analysiert. Schwerpunkt der Forschung ist die Sicherheit sowie die Wirksamkeit von CBD basierten Produkten in Abhängigkeit der CBD-Dosierung gewesen. Hierzu wurden Daten von 670 Probanden ausgewertet. Bei einer Behandlungsdauer zwischen 3 und 6 Monaten und einer täglichen Dosis bis zu 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht haben knapp 70 % der Testgruppe eine Reduzierung der Anfälle festgestellt. Die CBD-Reinheit ist für den Wirkungseffekt wichtig. Je mehr Cannabidiol in den CBD-Produkten ist, desto erfolgreicher die Behandlung. Ist in den Produkten weniger von dem Extrakt der Hanfpflanze, steigen die Nebenwirkungen und der Misserfolg der Anwendung. Deswegen verwenden wir bei Health+/Zec+ nur CBD Produkte mit standardisierten Mengen an Wirkstoffen!

University of Alabama zur Sicherheit von Cannabidiol

Die University of Alabama hat einen Bericht über die Forschungsergebnisse der Cannabiswirkung auf Krampfleiden veröffentlicht. Darin werden auch mögliche Wechselwirkung zu Medikamenten, allgemeinen Nebenwirkungen und Sicherheitsaspekte zu dieser Behandlungsmethode beschrieben. Mit den Medikamenten Topiramat, Clobazam und Zonisamid ist CBD unverträglich. Aber auch Rufinamid, Eslicarbazepin und Warfarin haben Wechselwirkungen bei der unterstützenden Behandlung aufgezeigt. Ein Blick auf die Nebenwirkung der CBD-Behandlung zeigt eine gute Verträglichkeit bei den unterschiedlichsten Patienten. Zudem sind die Forscher zuversichtlich, dass Cannabidiol in Zukunft weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird. Die Wirksamkeit und Sicherheit sind hoch, aber es fehlen noch mehr kontrollierte Studien.

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