CBD-Wechselwirkungen mit Alkohol und Medikamenten

Welche Wechselwirkungen können im Zusammenhang mit CBD und Alkohol, aber auch mit Medikamenten auftreten? 

CBD steht für Cannabidiol und wird aus der Hanfpflanze gewonnen. In der Medizin wird es gegen Ängste, Krampfbildungen, Entzündungen und Übelkeit eingesetzt. 

Begriffserklärung:

  • Cannabis = lateinisch für Hanf
  • Marihuana (Gras) = getrocknete Blüte der Hanfpflanze
  • Haschisch = gepresste „Harz“ der Hanfpflanze
    (sitzt auf den Drüsenhaaren der Blüte – hier ist die Konzentration von CBD & THC besonders hoch 

Anders als THC wirkt CBD nicht berauschend und hat somit auch keine psychoaktiven (psychotische) Eigenschaften. In einer wissenschaftlichen Arbeit wurde festgestellt, dass es zwischen CBD und Paranoia und Angst keine Verbindung gibt. 

Da Hanf eine natürliche Pflanze ist wird häufig angenommen, dass es bei CBD keine Neben- oder Wechselwirkungen gibt. Dies ist jedoch ein Trugschluss, da es auch zu ungewollten Wirkungen bei natürlichen Wirkstoffen kommen kann. 

Jedoch ist die Zahl der Nebenwirkungen sehr gering und meist völlig harmlos – dies wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt. 

Was du bei der Einnahme von CBD in Verbindung mit Alkohol und anderen Medikamenten beachten solltest, erfährst du hier.

Gibt es Wechselwirkungen bei CBD mit Alkohol?

Abends auf der Couch ein Gläschen Wein oder am Wochenende ein Bierchen unter Freunden – wer macht das nicht gerne? Aber was passiert, wenn an dem Tag zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen CBD eingenommen wird, kann das gefährlich werden? Wie wirkt Alkohol mit CBD zusammen?

Wie bei vielen Sachen kommt es auf die Menge an. Eine zu große Menge an Alkohol bringt schon genug Nebenwirkungen mit sich, die vermieden werden sollten. Zudem schädigt zu viel Alkohol deiner Gesundheit extrem. Nimmst du nun Alkohol mit anderen Substanzen ein, kann die Wirkung von beiden verstärkt werden.

Hierunter fällt auch die Einnahme von Alkohol mit THC. THC ist genauso wie CBD ein Cannabinoid (Cannabis enthält mehr als 113 Cannabinoide), welches jedoch viel stärkere Wirkung auf den menschlichen Organismus hat. So hat THC eine berauschende Eigenschaft, die zu Angstzuständen und Paranoia führen kann. Diese kann sich bei gleichzeitiger Einnahme mit Alkohol noch verstärken.

CBD ist ebenfalls ein Cannabinoid, mit jedoch ganz anderen Eigenschaften. CBD besitzt keinerlei berauschende und psychotischen Effekte – demzufolge brauchst du mit keinen Wechselwirkungen bei der gleichzeitigen Einnahme von CBD und Alkohol rechnen. 

Was jedoch aufgetreten ist, dass Personen von Hanföl in Verbindung mit Alkohol Herzrasen bekommen haben. Dies ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt.  

Alkohol ist erlaub!Anders als bei Alkohol kann man von CBD nicht abhängig werden. 

Interessant zu wissen: Forscher aus New York haben angeblich herausgefunden, dass Fettleber (hervorgerufen durch Alkoholmissbrauch) durch CBD vermieden werden kann. Zudem können Entzugserscheinungen bei Alkoholikern durch CBD bekämpft bzw. unterdrückt werden. 

Eine interessante randomisierten, doppelblinden Crossover-Studie hat sogar gezeigt, dass CBD die Auswirkungen von Alkohol entgegenwirken kann.

 

In dieser Studie wurde nachgewiesen, dass die Probanden, die sowohl CBD als auch Alkohol konsumiert haben, einen signifikant niedrigeren Blutalkoholspiegel hatten. 

Das Fazit ist somit: du kannst CBD mit Alkohol einnehmen, denn bisweilen sind keine unerwünschten Wechselwirkungen bei Alkohol und CBD bekannt. Allerdings solltest du es mengenmäßig nicht übertreiben. 

Gibt es Wechselwirkungen bei CBD mit Medikamenten? 

Da Cannabidiol verschiedene Enzyme im Körper beeinflussen kann, sollten Schwangere auf Produkte mit CBD verzichten oder zumindest vorher ihren Arzt befragen.

Die Wirkung von CBD auf Enzyme kann sich auf den Abbau von Medikamenten auswirken – Medikamente können dadurch länger oder stärker wirken als beabsichtigt.  

Nachfolgend erläutern wir dir, bei welchen Medikamenten du in Verbindung mit CBD aufpassen solltest beziehungsweise welche Arzneimittel mit CBD interagieren: 

  • Antibiotikum
  • Antidepressiva
  • Antiepileptika
  • Antipsychotika
  • Benzodiazepine
  • Betablocker
  • Blutverdünner
  • Chemotherapie: bei einer Chemotherapie werden meist zytotoxische Medikamente verabreicht; wenn du während einer Therapie hohe Dosen von CBD zu dir nimmst, kann die Konzentration von Zytostatika im Blut gefährlich hoch ansteigen
  • Glaukom-Medikamente (Grüner Star): in seltenen Fällen kann durch CBD der Augeninnendruck leicht steigen
  • Nicht-steroidale Schmerzmittel: Diclofenac, Ibuprofen, Paracetamol und Naproxen
  • Pantoprazol und Omneprazol (Säurehemmer)
  • Rifabutin (Tuberkulosearznei)
  • Steroide
  • THC: wenn CBD vor THC eingenommen wird, verstärkt es die Wirkung von THC; interessanterweise reduziert CBD die psychotrope Wirkung von THC wenn es mindestens eine Stunde nach der Einnahme von THC zu sich genommen wird
  • Warafin (Gerinnungshemmer)

Dies sind die wesentlichen Medikamente, bei denen du bei der gleichzeitigen Einnahme von CBD aufpassen solltest. Bitte sprich es mit deinem Arzt ab, wenn du beides gleichzeitig zu dir nehmen möchtest.

Hier muss jedoch klar gesagt werden, dass die meisten Wechselwirkungen nur bei hohen Dosen von CBD anfallen, was bei unseren Präparaten nicht der Fall ist.

Zudem wurde in zahlreichen Studien bewiesen, dass die Wirkung vieler Medikamente durch CBD positiv beeinflusst werden kann.
In folgenden Fällen wäre ein Zusatz von CBD nach Absprache mit deinem Arzt durchaus sinnvoll:

  • Zur Bekämpfung von Brechreiz und Übelkeit
  • Zur Muskelentspannung
  • Zur Schmerzlinderung

 

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