CBD - drei Buchstaben für mehr Wohlbefinden, verbesserte Gesundheit und ein längeres Leben?

In diesem Artikel geht es um einen Wirkstoff der Hanfpflanze, welcher vom Bekanntheitsgrad an zweiter Stelle nach THC kommt, nämlich CBD (Cannabidiol).

Wir erklären was es ist, ob es legal ist und berauschend wirkt und welche Wirkungen es besitzt. Hierbei handelt es sich um einen reinen Informationsartikel. Viel Spaß beim Lesen!

CBD - drei Buchstaben für mehr Wohlbefinden, verbesserte Gesundheit und ein längeres Leben?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol. Es handelt sich hier um einen Wirkstoff aus der Hanfpflanze. Bei Hanf werden viele Menschen ganz hellhörig - das kennt man doch, ist illegal und macht "high". Teilweise stimmt das sogar. Aber Hanf versetzt einen nicht direkt in einen berauschenden Zustand, es ist viel mehr das THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol).

Die Hanfpflanze besitzt über 400 verschiedene Wirkstoffe, davon sind 113 bekannte Cannabinoide, CBD und THC sind zwei davon (Cannabinole (CBNs) sowie Cannabigerole (CBGs sind mit THC und CBD die bekanntesten davon).

Interessant: gibt man beide Abkürzungen bei Google ein, zeigt sich direkt, welchen Stellenwert CBD hat. Denn CBD gewinnt hier mit 102.000.000 Ergebnissen zu 43.000.000 beim THC (Stand 21.4.2018). Und das, obwohl THC am häufigsten in der Hanfpflanze vorkommt, gefolgt von CBD! Warum also gibt es mehr als doppelt so viele Suchergebnisse in der größten Suchmaschine?

Schaut man sich die Historie an, wird schnell deutlich, dass die Hanfpflanze schon vor tausenden Jahren als Heil- und Wunderpflanze entdeckt wurde. Es ist auch schon lange bekannt, dass das Rauchen von Cannabis, besonders von Cannabis Sativa, zu deutlichen Linderungen vieler Beschwerden führt. Kiffen, was für viele Menschen in der Umgangssprache für Rauchen von "Gras" steht, dient also nicht nur primär dem Versetzen in einen Rauschzustand (das sogenannte "high werden"), sondern hat auch medizinische Aspekte. Warum das so war, konnte man lange Zeit nicht nachvollziehen. Hat man gekifft, waren oft starke Schmerzen verschwunden, Beschwerden gelindert und Krankheiten abgeklungen.

Mit der Zeit hat die medizinische Forschung natürlich ein Auge auf die Hanfpflanze geworfen, denn pflanzliche Heilmittel mit solch starken Wirkungen und extrem geringen Nebenwirkungen sind doch eher selten.

Man fand heraus, dass verschiedene Cannabinoide für unterschiedliche Wirkungen verantwortlich sind und sich einige davon sogar überschneiden. Das Cannabinoid mit den meisten positiven Eigenschaften ist das CBD. Einige Wirkungen sind gleich mit den Wirkungen von THC. Der Vorteil bei CBD ist aber, dass es nur sehr schwach bis gar nicht psychoaktiv wirkt und keinen Rausch wie der Konsum von THC bewirkt. Also keine Angst, wenn es zum Drogentest geht!

Wie wirkt CBD im Körper?

Damit man versteht, wie das Cannabinoid CBD im Körper wirkt, muss man verstehen, wo es wirkt und welchen Stellenwert dieser Ort im Körper hat. Wie bei vielen Substanzen, die wir konsumieren, ist es auch bei CBD so, dass es kein fremder Stoff für unseren Körper ist. Ja, unser Körper kann selbst natürliche Cannabinoide produzieren und zwar in dem so genannten Endocannabinoid-System!

Interessant: es ist keine andere natürliche Quelle für Cannabinoide außer die Cannabis-Pflanze bekannt! Jetzt denkt sich sicher der ein oder andere Leser, "ok, wir haben Cannabinoide in der Hanfpflanze und unser Körper produziert diese selbst. Wenn der Konsum bestimmter Cannabinoide also "gesund" macht, gibt es auch einen limitierenden Faktor, oder?" - Richtig!

Das Endocannabinoid-System ist ein Netzwerk von vielen, sehr vielen Rezeptoren die eigentlich fast überall im Körper vorhanden sind. Es gibt hier zwei primäre Rezeptoren, nämlich CB1 und CB2 (sowie 5-HT1A, μ, und δ). Und wen wundert es, dass CB1 die Abkürzung für Cannabinoid-Rezeptor 1 ist?

Rezeptoren sind quasi Sender und Empfänger für Botenstoffe. Die Androgenrezeptoren sind vielen Lesern bekannt, denn diese werden durch Steroidhormone wie Testosteron aktiviert. Für unseren Fall heißt das, dass die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 durch Cannabinoide aktiviert und stimuliert werden können!

Während der CB1-Rezeptor für die Steuerung des Nervensystems zuständig ist, beschränkt sich der CB2-Rezeptor auf unser Immunsystem. Das Nervensystem und das Immunsystem sind zwei Regelsysteme in unserem Körper, die sprichwörtlich unsere Gesundheit regeln. Schädigungen am Nerven- und/oder Immunsystem können gravierende Folgen für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden haben.

THC bindet an den CB1-Rezeptor und sorgt somit für das bekannte "High". Bei CBD haben wir ein kleines Problem, denn es kann weder an CB1 noch an CB2 perfekt anbinden. Problem? Nicht direkt. Denn das bedeutet, dass zwar die Rezeptoren stimuliert werden, aber CBD nicht anbindet. Also jede Zelle, die einen CB1 (verantwortlich für das Nervensystem, die Motorik, Appetitsteuerung, Angstminderung, geistige Leistungsfähigkeit) oder einen CB2-Rezeptor (Immunzellen) besitzt, durch die Wechselwirkung mit CBD verändert werden kann. Da diese Rezeptoren sich in so ziemlich jedem Teil des Körpers, einschließlich des Gehirns befinden, betreffen die Auswirkungen der Änderung das gesamte System.

Bekannt ist auch, dass es die Serotonin-Rezeptoren sowie G-Protein-Rezeptoren aktiviert, welche mit Temperaturkontrolle und Schmerzempfindung in Verbindung stehen, ebenso wie der durch Capsaicin (in Chilis enthalten) stimulierte Vanilloid-Rezeptor Typ1, welcher ebenfalls die Schmerzempfindlichkeit positiv beeinflusst. Es stimuliert den Nucleosid-Transporter-1 und verstärkt den Adenosin-Signalweg, wodurch es die vermehrte Neurotransmitter-Ausschüttung (Noradrenalin, Adrenalin) harmonisiert. Im Tierversuch wurde weiters durch CBD der Entzündungsparameter TNF-alpha reduziert.

Kurz gesagt: mit CBD liefern wir dem Körper ein Cannabinoid, welches dafür sorgt, dass in bestimmten Situationen mehr Rezeptoren aktiviert und stimuliert werden können. Dies hat zur Folge, dass mehr Botenstoffe ausgetauscht werden können.

CBD richtig anwenden

Wir empfehlen CBD als Öl wie folgt einzunehmen und anzuwenden:

  • bei Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Trakts und leichte Schmerzen sowie für einen guten Schlaf und zur Harmonisierung der Körperfunktionen: morgens und abends ein bis drei Tropfen CBD-Öl
  • bei Anspannung, Stress oder Beklemmungen: drei mal täglich je zwei Tropfen CBD-Öl
  • bei leichten Problemen in der ersten Woche drei Tropfen CBD-Öl morgens und abends, danach Dosiserhöhung auf fünf Tropfen
  • bei mehreren oder auch schwerwiegenderen Problemen werden in der ersten Wochen zunächst morgens und abends zwei Tropfen CBD-Öl eingenommen, nach zwei Wochen wird die Dosis auf vier Tropfen zwei mal am Tag erhöht
  • bei chronischen Beschwerden oder während einer Chemotherapie sowie bei einer hohen Anzahl an gesundheitlichen Problemen wird in der ersten Woche eine Einnahmemenge von CBD-Öl (zehn Prozent) von vier Tropfen morgens und abends empfohlen, in der zweiten Woche erhöht sich die Dosis auf fünf Tropfen und nach weiteren zwei Wochen noch einmal

Es muss erwähnt werden, dass die Dosis sehr individuell ausfällt und von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein kann. Es sind zwar KEINE Nebenwirkungen bekannt, jedoch sollten schwangere und stillende Frauen auf die Einnahme verzichten ebenso sollte der gleichzeitige Einsatz von Medikamenten geklärt werden, da CBD mitunter in sehr hohen Dosierungen eingesetzt werden muss und zu einer Hemmung der Enzyme CYP2C19 und CYP2D6 führen kann. Diese Enzyme verlangsamen den Abbau einiger Medikamente und steigern damit ihre Wirksamkeit.

CBD ist zwar ein natürliches, pflanzliches Mittel, trotzdem sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass es genau deswegen nicht immer wirken MUSS! Anders als Medikamente, erzwingt ein natürliches Mittel keine Wirkung. Aber auch gerade deswegen ist es eine empfehlenswerte Alternative zur Chemiekeule!

Zusammenfassung

CBD ist für viele Menschen ein Wundermittel. Es gibt unglaublich viele Erfahrungsberichte im Internet sowie von Heilpraktikern, die immer wieder von Patienten die wundersamen Erfolgsgeschichten zu Ohren bekommen.

Vorteile von CBD:

  • rein natürlicher, pflanzlicher Rohstoff
  • Wirkung von Millionen von Menschen belegt
  • (unbewusst) seit tausenden Jahren im Einsatz
  • zusätzliche Studien belegen in Teilbereichen die Wirkung, weitere Studien (besonders am Menschen) sind abzuwarten
  • KEINE berauschend Wirkung wie THC
  • KEIN positiver Drogentest
  • keine Nebenwirkungen
  • hohe Verträglichkeit
  • vielseitig einsetzbar
  • sehr effektiv und effizient

Wir werden in Zukunft noch viel von CBD hören!

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  • Positive Ergebnisse erhofft

    Sehr ausführliche und gute Erklärung. Ich kämpfe seid längerem mit Schwindel/Kopfschmerzen & Schlafproblemen.

    Ich erhoffe mir eine ,, Linderung ,, der Probleme, da ich keine Medikamente usw. einnehmen möchte.

    Ich werde natürlich auch weiter beichten ob und wie das CBD Öl meinen Problemen entgegenwirkt.

  • Hilft gegeb Kopfschmerzen aller Art

    Ich hab 2,5% CBD Öl gegen meine Clustekopfschmerzen eingenommen. 3 Tropfen morgens und Abends. Seit dem keine Beschwerden mehr, wobei ich für starke Clustekopfschmerzen, die 5% Konzentration empfehlen würde, bei gleicher Dosierung also 2x3 Tropfen am Tag.
    Hat auch meiner Nachbarin bei Migräne geholfen.